Voraussetzung PDF Drucken E-Mail

Um SmartLEC nutzen zu können, ist mindestens die Version 5.20 der LEC-Software notwendig.

Ab diesem Versionsstand sind die notwendigen Programmdateien sowohl in der LEC-KKF-Version, als auch in der LEC-Betreiberversion implementiert. Die LEC-Software erkennt automatisch, ob ein DesktopPC oder ein SmartPhone zur Nutzung des Programms verwendet wird.

Damit man mit einem SmartPhone mit der (i.d.R. im Firmennetzwerk) installierten LEC-Software arbeiten kann, muss ein externer Zugriff auf das Firmennetzwerk möglich sein. Dies kann z.B. durch den Aufbau einer gesicherten Verbindung über einen sog. VPN-Tunnel geschehen. Voraussetzung ist ein VPN-fähiger Router im Firmennetzwerk, der den Verbindungsaufbau ermöglicht. Das SmartPhone muss über eine VPN-Software verfügen, welche die Verbindung initiiert.

Bei SmartLEC handelt es sich nicht um eine Handy-Applikation, sondern um eine für internetfähige Handys optimierte Darstellung der Eingabedialoge. Eine Installation auf dem SmartPhone ist nicht notwendig. Zur Anzeige wird der darauf vorhandene Internet-Browser genutzt. Daher kommt im Prinzip jedes internetfähige Handy für die Nutzung von SmartLEC in Frage. Unterschiede bestehen in der Darstellung der Eingabemasken und in der Verarbeitungsgeschwindigkeit, die natürlich auch erheblich vom verwendeten Mobilfunkvertrag, dem Mobilfunkstandard und der Mobilfunknetzauslastung abhängig sind.

Die besten Ergebnisse werden mit einem iPhone ab der 3. Generation erzielt.


Grundprinzip: Zugriff auf die LEC-Software mittels mobiler Endgeräte

Unter mobilen Endgeräten verstehen wir SmartPhones oder Laptops. Beide sind mit Mobilfunkkarten auszurüsten, damit ein Zugriff über die Nutzung des mobilen Internets auf eigene Firmenressourcen, wie die LEC-Anwendung im Netzwerk, möglich ist.

Die LEC-Anwendung ist zunächst auf einem Netzwerkserver zu installieren (siehe Weg B oder C der beschriebenen Installationswege).

Durch die Client-Server-Struktur der LEC-Anwendung erschließen sich effizientere Arbeitsabläufe: Auf dem Netzwerkserver läuft die LEC-Anwendung (=Server). Die einzelnen PC‘s oder smartphones (=Client) brauchen zur Ausführung lediglich einen WebBrowser (z.B. Mozilla Firefox, InternetExplorer, Safari, etc.).

Es ist möglich mit einem mobilen Endgerät ohne aufwändigen Datenabgleich online auf die LEC-Daten zuzugreifen. Voraussetzung hierfür ist, dass das mobile Endgerät eine Verbindung zum Firmennetzwerk aufbauen kann und das Firmennetzwerk diesen Zugriff zulässt. Es empfiehlt sich eine sog. VPN-Verbindung (VPN = Virtuell Private Network) herzustellen, da diese verschlüsselt und somit sicher ist.

Im folgenden soll beispielhaft gezeigt werden, welche technischen Voraussetzungen hierfür notwendig sind:

Benötigt wird auf dem mobilen Endgerät:

  • Mobilfunkkarte/-stick mit Mobilfunkvertrag, der von allen Mobilfunkanbietern angeboten wird. Die Preise liegen z. Zt. zwischen € 20,- und € 30,- monatlich. Vertragslaufzeit i. d. R. 24 Monate. Den passenden „Surfstick" (nur bei Laptop erforderlich) gibt es meist für € 1,- dazu.
  • Software zum Aufbau der VPN-Verbindung zum Firmennetzwerk

Benötigt wird im Firmennetzwerk:

  • Ein VPN-Router, der das vorhanden DSL-Modem ersetzt oder zwischen DSL-Modem und Netzwerk geschaltet wird. Es gibt schon Modelle für unter € 100,-, z. B. von AVM (Fritz!Box 3270), D-LINK (DI-804HV DSL Internet Gateway) oder Linksys (BEFVP41-EU)

Nach Installation und Konfiguration der benötigten Hard- und Software baut das mobile Endgerät zunächst eine Internetverbindung über die Mobilfunkkarte/-stick des Mobilfunkanbieters auf. Danach wird die VPN-Software auf dem mobilen Endgerät gestartet, die sich mit dem VPN-Router im Firmennetzwerk „verständigt" und einen sicheren „VPN-Tunnel" aufbaut. Somit ist das mobile Endgerät in das Firmennetzwerk eingebunden. Auf diesem kann nun die LEC-Anwendung im WebBrowser durch Eingabe von http://ServerIP/lec aufgerufen werden, wobei die Adresse (ServerIP) auf die Gegebenheiten des Firmennetzwerkes anzupassen sind.

mobile_vorausetzungen